Hilfe in der Krise

wenn die Seele streikt

In Deutschland leiden etwa 15 Millionen Menschen an seelischen Störungen. Man schätzt, dass bis zu 60 Prozent der Patienten ihren Hausarzt wegen Symptomen aufsuchen, die psychisch verursacht sind wie Depressionen, Ängste oder körperliche Beschwerden, bei denen keine körperliche Ursache gefunden wird. Leider wird die Krankheit zunächst oft verkannt und es dauert nicht selten Jahre bis die richtige Diagnose gestellt wird und die Betroffenen eine adäquate Therapie erhalten. Seit über 50 Jahren leistet die Burghof-Klinik ihren Beitrag in der qualifizierten Versorgung von Menschen mit seelischen Störungen.

Erschöpfung, Nervosität, Schlafstörungen und andere körperliche Beschwerden sind Symptome, hinter denen sich eine seelische Störung verbergen kann. Häufig bekommen die Betroffenen dann zu hören: „Das wird schon wieder!“ oder „Reiß dich zusammen!“. Oft wird eine Depression als „Burn out“ oder „Erschöpfungszustand“ verkannt. Aber auch den Betroffenen selbst fällt es in der Regel nicht leicht, die Diagnose einer „psychischen Störung“ anzunehmen. Dabei spielen sicher mangelnde Aufklärung in der Bevölkerung und Angst vor Abstempelung zum „psychisch Kranken“ eine Rolle.

Nur etwa ein Drittel aller seelischen Störungen wird adäquat behandelt. Diese treten oft im Zusammenhang mit belastenden Lebensereignissen oder Krisen auf. Am häufigsten sind Depressionen, Ängste, Zwänge, Ess-Störungen, Suchtverhalten und Persönlichkeitsstörungen. Manchmal bestehen nur körperliche Symptome wie Beschwerden der Atmungsorgane, des Herz-Kreislaufsystems, der Haut, der Verdauungsorgane oder chronische Schmerzen, wobei trotz umfangreicher Untersuchungen keine körperliche Ursache gefunden wird. Als Erklärung dient die Vorstellung, dass sich Körper und Seele nicht trennen lassen. Wenn es also der Seele schlecht geht, hat dies Auswirkungen auf den Körper und umgekehrt. Die Lehre vom Zusammenhang zwischen Seele und Körper nennt man Psychosomatik. Diese befasst sich jedoch nicht nur mit körperlichen Symptomen, bei denen eine seelische Ursache angenommen wird, sondern allgemein mit seelischen Störungen, die sich aus der Lebensgeschichte des Betroffenen, seinen innerseelischen Konflikten und seinen erlernten Verhaltensmustern erklären lassen.
 

Reichen ambulante Behandlungsmaßnahmen nicht mehr aus oder wird die Herausnahme aus einem belastenden Umfeld erforderlich, kann die Einweisung in eine Klinik erfolgen. Während der Schwerpunkt einer psychosomatischen Klinik auf stationärer Psychotherapie liegt, erfolgt in psychiatrischen Kliniken dagegen hauptsächlich die medikamentöse Behandlung akuter Psychosen, von Suchterkrankungen oder psychischer Krankheiten, die auf einer Hirnschädigung beruhen.
 

Die Burghof-Klinik in Bad Nauheim ist mit 52 Betten eine tragende Säule der  psychotherapeutischen Versorgung Hessens. Dabei hat sich das Behandlungskonzept im Laufe der Jahre von einer zunächst psychiatrisch-psychotherapeutisch orientierten Klinik inzwischen zum differenzierten Behandlungsangebot einer psychosomatischen Fachklinik entwickelt. Das multiprofessionelle Behandlungsteam verfügt über hohe Fachkompetenz und langjährige Erfahrung auf dem Gebiet der stationären Psychotherapie. Zudem bieten Lage und das wohnliche Ambiente der Klinik optimale Voraussetzungen für die Behandlung von Menschen in einer seelischen Krise.

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Die Burghofklinik in Bad Nauheim


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In Deutschland leiden etwa 15 Millionen Menschen an seelischen Störungen. Leider wird die Krankheit zunächst oft verkannt und es dauert nicht selten Jahre bis die richtige Diagnose gestellt wird und die Betroffenen eine adäquate Therapie erhalten. Mehr lesen

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